Wasserwerfer fahren vor dem Maritim auf

Der AfD-Bundesparteitag am morgigen Samstag im Maritim-Hotel wirft immer größere Schatten voraus. Schon heute gleicht die Kölner Altstadt einem Heerlager: Wasserwerfer, Lautsprecherwagen, dutzende Polizeifahrzeuge und Bereitschaftspolizisten sind rings um das Maritim, in der Parkhausunterführung unterm Hotel, auf dem Heumarkt, am Rheinufer und den anliegenden Straßen aufgezogen. „Hamburger Gitter“ versperren bereits zahlreiche Wege und die Wirte räumen ihre Tische und Bänke im Freien ab.

Bereits gestern hatte der Kölner Polizeipräsident Mathies vor linken Ausschreitungen gegen den AfD-Parteitag gewarnt. Tausende Linksextremisten seien auf dem Weg nach Köln. Mathies zitierte Aufrufe, in denen von „Feuer statt Konfetti“ und einer „Hölle von Köln“ die Rede war. Der AfD solle laut Antifa der „Todesstoß“ versetzt werden, man wünsche sich „unbeherrschbare Zustände“.

Ein Sprecher des Kölner Antifa-Bündnisses „Köln gegen rechts“ hatte zuvor dagegen der Polizei eine Eskalations- und Kriminalisierungsstrategie vorgeworfen und in Bezug auf die eingesetzten Polizeibeamten sogar von „Mathies und seinen Bütteln“ und „gewaltbereiten, jungen Männern“ gesprochen.

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