Rathaus-Schweinerei beendet

Nochmal Schwein gehabt: Nach der krachenden Niederlage der Stadt Köln gegen die Ratsgruppe PRO KÖLN im Streit um die Fraktionsfinanzierung, hat die Verwaltung bei einer anderen Streitfrage vorsorglich den „Ringelschwanz“ eingezogen: Das sogenannte „Sparschwein gegen rechts“ verliert bei Ratssitzungen seinen Platz auf dem städtischen Stenografentisch unmittelbar vor dem Rednerpult.

Dort wurde es oftmals platziert und lautstark mit „Klimpergeld gegen rechts“ gefüttert, wenn Redner von PRO KÖLN wieder mal zuviele unbequeme Wahrheiten aussprachen oder einfach nicht mit ihrem ewigen Kritisieren der Mächtigen aufhören mochten.

„Zwar haben die Fraktionen der Altparteien dem linken Agitprop-Schweinchen inzwischen auf ihren Tischen Asyl angeboten, wie im Rathaus zu vernehmen ist. Doch dann ist es eben nur noch eine private Schweinerei von vielen in den Reihen der etablierten Ratsfraktionen, die auch nicht mehr weiter auffällt“, kommentiert Ratsherr Markus Wiener (PRO KÖLN) die von ihm ins Rollen gebrachte Entscheidung der Oberbürgermeisterin.