Neumarkt: Proteste sollen durch „runden Tisch“ eingefangen werden

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich nach den massiven Anwohnerprotesten gegen die Zustände am Neumarkt und den geplanten Drogenkonsumraum jetzt direkt an die Betroffenen gewandt, nachdem sie zuvor zahlreiche Briefe und Anfragen dazu einfach ignoriert hatte. In bestem Politikersprech der Altparteien erklärte sie gegenüber der örtlichen Lügenpresse: „Die Sorgen der Anwohner zur Situation nehme ich sehr ernst und ihre Ideen sind für die Weiterentwicklung des Neumarkts hilfreich“:

Heißt übersetzt in ungeschminktes Klarsprech: „Eure Ängste sind mir scheißegal und wir machen sowieso, was wir wollen. Aber wir werden jetzt mal ein bisschen so tun, als wäre das anders.“ Das ist zumindest zu befürchten, wenn die Proteste der Anwohner und Geschäftsleute bald wieder abflauen und die Betroffenen sich durch die Einrichtung eines sogenannten „runden Tisches“ durch die Stadt einlullen lassen.