Mülheim: Wieder Gewalt gegen Polizeibeamte

Heftigen Widerstand hat ein 35jähriger Mann am Mittwochabendend im Kölner Stadtteil Mülheim bei seiner Festnahme geleistet. Dabei versuchte der 35-Jährige, die Dienstwaffe eines Beamten zu entreißen. Zwei Polizisten (27, 47) wurden nicht unerheblich verletzt. Der 47-jährige Beamte ist bis auf weiteres dienstunfähig.

Bei der Fahndung nach einem Raubdelikt unter Vorhalt eines Messers trafen die Beamten eines zivilen Einsatztrupps den 35-Jährigen gegen 20.30 Uhr im Mülheimer Stadtgarten an. Da die Beschreibung des flüchtigen Räubers auf den Mann zutraf, entschlossen sich die Beamten zur Kontrolle und gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen.

Bei der anschließenden Durchsuchung versuchte der Tatverdächtige mehrfach, in seine Bauchtasche zu greifen. Da nicht ausgeschlossen war, dass der Mann ein zuvor als Tatwaffe eingesetztes Messer mitführte und es einsetzen könnte, entschlossen sich die Beamten, ihn zu fesseln. Dagegen wehrte sich der Tatverdächtige massiv und beleidigte die Polizisten unflätig. Dabei schlug der 35-Jährige plötzlich und unvermittelt mit seinem Kopf gegen den Kopf des 47-jährigen Polizisten.

Nachdem es dem Festgenommenen mehrfach gelang, sich loszureißen, versuchte er, die Dienstwaffe eines Beamten zu eingreifen. Erst mit Unterstützung weiterer Streifenwagenbesatzungen gelang es schließlich, dem 35-Jährigen Handfesseln anzulegen.

Der 47-Jährige wurde später mit einer Platzwunde in einem Krankenhaus ambulant versorgt, sein Kollege (27) erlitt eine Prellung am Knie.

Bildnachweis: Von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=883395