Bilderstöckchen: 18. Platz in Überfremdungs-Olympiade

Der Name des Stadtteils Bilderstöckchen kommt ursprünglich von einem Bilderstock oder Heiligenhäuschen, das als Grenzmarke erstmals 1556 erwähnt wurde. Als im 19. Jahrhundert dieser Bilderstock erneuert wurde, war hier noch offene Feldflur. Erst mit dem Bau des Bahnhofs Nippes im Jahre 1898 und des nahen Schlachthofes entstanden an der Escher Straße Wohnhäuser. Heute leben fast 16.000 Einwohner in dem zum Stadtbezirk Nippes gehörenden Stadtteil Bilderstöckchen.

„Bio-Deutsche“ befinden sich dabei bereits in der Minderheit: Den 51,4 % Bürgern mit Migrationshintergrund folgen schon 66,7 % Unter-18jährige mit ausländischen Wurzeln. Bilderstöckchen belegt damit den ersten Platz in der Kölner Überfremdungsolympiade, ab dem Einwohner mit Migrationshintergrund sowohl bei den jungen Menschen als auch in der Gesamtbevölkerung die Mehrheit stellen.

Bildnachweis oben: Von Marcusboos – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36076986