Politisch Unkorrektes zum Tode von Kardinal Meisner

Zeitlebens war der am Mittwoch mit 83 Jahren verstorbene Kardinal Meisner heftigsten Anfeindungen des linksliberalen Establishments in Politik und Medien ausgesetzt. Trotzdem blieb er auch in 25 Jahren als Oberhirte des Kölner Erzbistums seinen Ruf als konservatives Urgestein treu. Meisner überragte seinen  zeitgeisthörigen Nachfolger Woelki nicht nur in dieser Hinsicht um Längen.

Im Gegensatz zu manch heuchlerischen Nachrufen ehemaliger Meisner-Hasser muss sich die Bürgerbewegung PRO KÖLN deshalb nicht verbiegen, um dem Menschen und Kirchenführer Meisner aufrichtig empfundenen Respekt zu zollen.

Wir verneigen uns in Achtung und Demut vor Herrn Kardinal Meisner, der im bayerischen Bad Füssing, wo er oft seinen Urlaub zu verbringen pflegte, friedlich eingeschlafen ist.

Kardinal Meisner war kein Freund der Political Correctness und äußerte sich des öfteren unerschrocken zu Problemen der Zeit. Wir erinnern daran, wie er sich im Jahr 2007 zum Islam positioniert hat:

„Da ist gleichsam von der Historie her doch ein Erschrecken, dass ein Kulturbruch in unserer deutschen, europäischen Kultur durch die Einwanderung der Muslime passiert ist.“

Auch über den Kommunismus/Sozialismus, unter dem er sich in Ostberlin bewähren musste, fand er im Jahr 2009 klare Worte: „Meistens habe ich das, was ich sagen wollte, vorsichtiger formuliert. Besonders den jungen Menschen musste ich eine klare Wegweisung mit auf den Lebensweg geben. Ich hab immer gesagt, der Sozialismus ist eine Außenstation der Hölle. Vielen hat er die Zukunftsperspektiven genommen und damit auch die Freude am Leben.“

Er möge ruhen in Frieden.

Regina Wilden

Gründungsmitglied der „Christen pro Köln“ und des „Arbeitskreises kritischer Christen“

Bildnachweis oben: Von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31843945