Nichts gelernt aus G20-Krawallen: Stadt Köln kuscht weiter vor Linksextremisten

Ganz Deutschland diskutiert nach den bürgerkriegsähnlichen Zuständen beim G20-Gipfel in Hamburg über die lange verharmloste linke Gewalt. Nur die Stadt Köln geht mal wieder eigene Wege: Ausgerechnet jetzt kuscht das Grünflächenamt vor der linksextremen Szene im sogenannten „Autonomen Zentrum“ an der Luxemburger Straße. Planungen für den Park am Eifelwall wurden jetzt wegen massiven Störungen einer Bürgeranhörung zum Thema ausgesetzt. Grund dafür: Die Linksradikalen müssten nämlich bei Umsetzung der Pläne endgültig aus dem von der Stadt an der Luxemburger Straße zur Verfügung gestellten Gebäude weichen. Deshalb wurde der „Mietvertrag“ zwischen Stadt und Linksextremisten sowieso nur bis Ende 2018 abgeschlossen.

Schon bei der Entfernung der linkextremen Szene aus dem konfliktträchtigen AZ im Stadtteil Kalk mit dem Lockmittel einer neuen Unterkunft an der Luxemburger Straße hatte vor einigen Jahren nur die Bürgerbewegung PRO KÖLN darauf hingewiesen, dass damit das Problem nicht gelöst, sondern nur in die Zukunft verschoben sei. Schon damals forderte PRO KÖLN null Toleranz gegenüber gefährlichen Extremisten und die Verhinderung rechtsfreier Räume, anstatt auch noch subventionierte Rückzugorte und Logistikzentren des Hasses zu schaffen. Eine Einsicht, die jetzt deutschlandweit auch mit Blick auf den Linksextremismus reift, jedoch von den Kölner Altparteien noch stur ignoriert wird. Man stelle sich umgekehrt nur einmal vor, rechtsextreme Hooligans würden von der Stadt Köln Ähnliches wollen …

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