Gutmenschen ernten bundesweiten Shitstorm

Ein Gastbeitrag des PRO-KÖLN-Ratsherrn Markus Wiener auf Deutschlands größtem Politblog PI-News zur „Kölner Kackloch-Affäre“:

Was für ein Griff ins Plumpsklo! Die Idee einer „kultursensiblen“ und vor allem islamgerechten Halal-Toilette fliegt den Verantwortlichen des Kölner Bürgerzentrums „Alte Feuerwache“ gerade mit Kawumm um die Ohren. Nachdem PI-NEWS als erstes bundesweites Medium gestern darüber berichtet hatte, lachen heute ganz Deutschland und sogar unsere Nachbarrepublik Österreich über den neuesten grenzdebilen Auswuchs kölschen Gutmenschentums.

Wobei die altlinken Initiatoren in diesem Fall wohl eher nicht für die Kölner an sich sprechen: Über 90 Prozent halten das geplante Plumpsklo ohne Sitz und Toilettenpapier laut einer Onlineumfrage des Kölner Express für eine ziemlich beschissene Idee. Auch alle angefragten Kommunalpolitiker der etablierten Parteien distanzierten sich schleunigst davon. Von „Rückschritt für die Integration“ über „Quatsch“ bis hin zu „verspäteter Aprilscherz“ ist da die Rede. Wer besagte Damen und Herren seit Jahren kennt (so wie der Verfasser dieser Zeilen als Ratsmitglied der Bürgerbewegung Pro Köln), der weiß, wie schwer das diesen Multikultiaposteln gefallen sein dürfte.

Der greise Führungszirkel der Alten Feuerwache scheint dagegen den langsamen Klimawandel in Sachen Islam- und Zuwanderungskritik völlig verschlafen zu haben. Kein Wunder, dass deshalb seit gestern auch ein veritabler Shitstorm auf der Facebookseite der bekannten linksextremen Brutstätte tobt. Was für eine Überraschung für Leute, die seit Jahrzehnten politische Narrenfreiheit in Köln besaßen, denen kein linker Zirkel zu militant oder extrem sein konnte, um ihn nicht doch auf Steuerzahlerkosten Unterschlupf zu gewähren.

Deswegen: Nichts ist so schlecht, dass es nicht für irgendwas gut sein könnte. In diesem Fall könnte es zumindest der eklige Tropfen gewesen sein, der das Fass zum Überlaufen brachte.