Mülheimer Brücke: Kostenexplosion auf 188 Millionen!

Die Zahl der Fälle von krasser Steuergeldverschwendung und katastrophalen Fehlplanungen sind in Köln Legion. Sei es vor Jahren beim Bau der neuen Messehallen oder jüngst bei der Opernhaussanierung, beim geplanten Jüdischen Museum oder jetzt wieder bei der notwendigen Sanierung der Mülheimer Brücke: Immer wieder erweisen sich Großprojekte als riesige Draufzahlgeschäfte für die Stadt Köln, als Fässer ohne Boden, deren ursprüngliche Kostenrahmen um ein vielfaches überschritten werden oder von vorne herein einseitig zu Lasten der Stadtkasse ausgelegt waren.

So auch jetzt wieder bei der Sanierung der Mülheimer Brücke, für die ursprünglich „nur“ rund 35 Millionen Euro veranschlagt waren. Bereits 2016 jedoch stieg der voraussichtliche Kostenrahmen auf über 100 Millionen Euro, um jetzt bei der aktuellen Planung bei astronomischen 188 Millionen Euro zu landen! Bei einem geplanten Baubeginn im Jahr 2018 und voraussichtlich mehrjähriger Bauzeit dürfte damit aber wahrscheinlich immer noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein, wenn  man das übliche Finanzgebahren der verantwortlichen Klüngelparteien zu Lasten der Kölner Steuerzahler in Rechnung stellt …