Ostheim: 7. Platz bei Überfremdungs-Olympiade

Auf Wikipedia findet sich folgende kurze Beschreibung des Kölner Stadtteils Ostheim:

„Ostheim ist ein östlicher Stadtteil von Köln im rechtsrheinischen Stadtbezirk Kalk. Bis zum 19. Jahrhundert war Ostheim eine kleine, landwirtschaftlich geprägte Ortschaft des Kirchspiels Merheim. Während der Industrialisierung der Städte Kalk und Mülheim am Rhein entwickelte sich Ostheim zum Wohngebiet für die Arbeiter der dortigen Fabriken. Mit der Eingemeindung der Bürgermeisterei Merheim am 1. April 1914 wurde Ostheim zum eigenständigen Stadtteil von Köln.

Durch die bombenbedingte Zerstörung der größeren Nachbarstadtteile im Zweiten Weltkrieg und die damit verbundene Wohnungsnot sowie die zunehmende Industrialisierung entstanden in Ostheim mehrere Wohnsiedlungen, so dass sich die Einwohnerzahl zwischen 1950 und 1980 mehr als verdreifachte. Insbesondere das in den 1970er-Jahren errichtete Hochhausgebiet an der Gernsheimer Straße (s. Foto) entwickelte sich zum sozialen Brennpunkt mit erhöhtem Betreuungsbedarf. Durch Maßnahmen seitens der Behörden sowie private Initiative wird versucht, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.“

Was bei Wikipedia nicht steht:

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat auch ein massiver Bevölkerungsaustausch in Ostheim stattgefunden. Heute verfügen 61,3 % aller Ostheimer über einen sogenannten Migrationshintergrund. Mindestens drei von vier Kindern und Jugendlichen in Ostheim haben ausländische Wurzeln (76,6 %). Viele „Bio-Deutsche“, aber auch gut integrierte Ausländer sind in den letzten Jahren von Ostheim in andere Stadtteile weggezogen, während die Bevölkerung insgesamt von 10.510 Menschen im Jahr 2000 auf aktuell fast 13.000 gewachsen ist.