Gremberghoven: 5. Platz in Überfremdungs-Olympiade

Die alte Eisenbahnersiedlung Gremberghoven im Südosten von Köln galt Anfang des 20. Jahrhunderts als Vorzeigestadtteil für Arbeiter und einfache Angestellte. Die nach Entwürfen  des Architekten Martin Kießling entstandenen Siedlungshäuser hatten große Gärten zur Selbstversorgung und sind noch heute schön anzuschauen, wie hier z.B. auf einem Foto aus der Hohenstaufenstraße zu sehen. Diese alten, aber qualitativ hochwertigen Bauten bilden immer noch den Kern Gremberghovens. Die Wohnblocks, Reihen- und Einfamilienhäuser der ursprünglichen Eisenbahnsiedlung stehen seit 2003 sogar unter Denkmalschutz.

In wirtschaftlicher Hinsicht hat der nahe gelegene Flughafen Köln/Bonn die Bedeutung der Eisenbahn längst abgelöst. Und die ursprünglich größtenteils deutschstämmige Bevölkerung wurde durch ein buntes Nationalitätengemisch ersetzt. Heute haben fast sieben von zehn Gremberghovener ausländische Wurzeln (67, 3 %). Bei den Unter-18Jährigen sind es sogar fast neun von zehn (86,4 %.).