Für mehr Sicherheit an KVB-Haltestellen!

Die Bürgerbewegung Pro Köln hat zur nächsten Sitzung des Stadtrates einen Antrag zur Verbesserung der Sicherheit an besonders gefährlichen KVB-Haltestellen eingebracht. Aktueller Anlass sind mehrere brutale Gewalttaten innerhalb von nur drei Tagen an oder in der Nähe von KVB-Haltestellen. Der Rat muss nun am 6. Februar über die Situation beraten und entscheiden, ob die Verwaltung den Auftrag erhält, „zeitnah und in Abstimmung mit Landes- und Bundespolizei zu prüfen

  1. an welchen ober- und unterirdischen KVB-Haltestellen bzw. in deren näheren Umgebung es in den Jahren 2016 und 2017 zu tätlichen Angriffen, Raubüberfällen und anderen schweren Straftaten gekommen ist
  2. welche technischen, personellen und sonstigen Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit von Seiten der KVB, des Ordnungsamtes und von Landes- und Bundespolizei in diesen Gefahrenbereichen bereits umgesetzt werden
  3. welche zusätzlichen technischen, personellen und sonstigen Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit in diesen Bereichen durch die KVB, städtisches Ordnungsamt und Landes- und Bundespolizei ergriffen werden könnten.“

Zur Begründung des Antrages führt Pro-Köln-Ratsherr Markus Wiener weiter aus:

„In der Vergangenheit wurden von Seiten der Stadt und der Mehrheitsparteien im Stadtrat reale Gefahren für die Bürger im öffentlichen Raum oftmals als nur gefühlte Gefährdungen, sogenannte Angsträume etc. verharmlost. Gerade auch an gefährlichen KVB-Haltestellen und in deren unmittelbarer Umgebung. In Wirklichkeit handelt es sich aber vielmehr um reale Bedrohungen für Leib und Leben der Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Eine Bedrohung, die in den letzten Jahren noch weiter zugenommen hat, was nicht nur an den schlagzeilenträchtigen Gewalt- und Straftaten in der Silvesternacht 2015 oder an der Eskalation auf dem Ebertplatz festzumachen ist.

Auch die weniger schlagzeilenträchtige, beinahe schon alltägliche Gewaltkriminalität an vielen anderen öffentlichen Orten der Stadt hat erschreckende Ausmaße angenommen. So gab es z.B. in nur drei Tagen vom 18. bis zum 20 Januar 2018 drei brutale Angriffe auf unbescholtene Passanten, die an KVB-Haltestellen warteten bzw. diese gerade verließen.“