Eine Million Sachschaden durch Vandalismus und Graffiti

Eine Anfrage des PRO-KÖLN-Vorsitzenden Michael Gabel in der Bezirksvertretung Nippes brachte jetzt ans Licht, dass der Stadt Köln im Jahr 2017 stadtweit rund eine Million Euro Sachschaden wegen Vandalismus und Graffitis entstanden ist. Allein an der Stadtbahnhaltestelle Neusser Str./Gürtel sind wegen wiederholtem Glasbruch Kosten für die Erneuerung von Glasscheiben in Höhe von rund 10.000 Euro in nur einem Jahr angefallen. Die Kosten für die Graffitientfernung betrugen nur an dieser Haltestelle rund 6.000 Euro. Insgesamt kam es im  Jahr 2017 zu sechs Fällen von Glasbruch an der Stadtbahnhaltestelle Neusser Str./Gürtel. Hierbei wurden immer mehrere Scheiben zerstört. Gemäß den Angaben der KVB ist es außerdem zu vier Diebstahlfällen und einer Beschädigung von Haltestelleneinrichtungen (Sitzbank) gekommen. Zudem mussten im Schnitt einmal monatlich Graffiti entfernt werden.

Nach Plänen zur künftigen Verhinderung solcher Schäden gefragt, antwortete die Verwaltung wie folgt:
„Derzeit werden von der Verwaltung bauliche Lösungen erarbeitet, die ein Zerstören der Glasscheiben zukünftig verhindern sollen. Bereits im Jahr 2016 wurde auf den Flächen im direkten Umfeld ein feineres Material vorgesehen, damit keine größeren Steine zum Einwerfen der Scheiben im direkten Umfeld zu finden sind. Leider hatte diese Maßnahme nur kurzzeitigen Erfolg. Die KVB erachtet eine verstärkte Bestreifung, auch durch die Polizei, als sinnvolle Maßnahme.
Als Beispiel wird hier eine große gemeinsame Aktion von Polizei und Ordnungskräften am 25.11.2017 aufgeführt. Im Zuge der Umsetzung eines Ratsbeschlusses werden die Zwischenebenen der Stadtbahnhaltestellen und somit auch die Zwischenebene der Stadtbahnhaltestelle Neusser Str./Gürtel mit Videoüberwachung ausgestattet.“