Vergewaltigungen überschatten Karnevalsauftakt

Blutiger Auftakt der heißen Karnevalsphase in Köln: An Weiberfastnacht ereigneten sich gleich zwei brutale Vergewaltigungen an jungen Frauen. Nähere Hintergründe zu den Tätern bleibt die Polizei der besorgten Öffentlichkeit bisher schuldig. Hier die zur Stunde von der Polizei frei gegebenen Informationen:

Die erste schwere Sexualtat ereignete sich demnach noch am Donnerstagnachmittag gegen 17.30 Uhr im Bereich der Dasselstraße. Eine Studentin (22) war nach derzeitigem Ermittlungsstand mit mehreren Personen in eine Wohnung gegangen. Sie gab bei der Anzeigenaufnahme an, dass es in diesem Haus zu einer Vergewaltigung gekommen sei. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Die zweite Tat ereignete sich am frühen Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr im Bereich der Zülpicher Straße. Polizisten trafen auf eine junge Kölnerin (21) mit erheblichen Gesichtsverletzungen, die Angaben zu einer Sexualstraftat machte. Umfangreiche Sofortmaßnahmen der eingesetzten Bereitschaftspolizisten führten schließlich zur Festnahme eines polizeibekannten Tatverdächtigen (22) an dessen Wohnanschrift.

In beiden Fällen hat das Kriminalkommissariat 12 die weiteren Ermittlungen zu den Taten bereits übernommen. Der festgenommene 22-Jährige wurde zeitnah dem Haftrichter vorgeführt.